Ist die "Vegane/r Ernährungsberater/in"-Ausbildung staatlich anerkannt oder zugelassen?

Mit der Verbreitung der veganen Lebensweise steigt auch der Bedarf an Veganen Ernährungsberatern (m/w/d), die interessierte Menschen professionell und individuell beraten können. Aktuell wird vor allem in den sozialen Netzwerken versucht, sich gegenseitig zu helfen, wobei teils fragwürdige und gefährliche Informationen weitergegeben werden.

Eine staatlich anerkannte Ausbildung zum/r Veganen Ernährungsberater/in gibt es in Deutschland nicht. Renommierte Ernährungswissenschaftler sprechen von einem Mangel an kompetenten Fachkräften für die Beratung vegan-lebender Personen in Deutschland, doch von offizieller Seite wird sich daran so schnell nichts ändern. Allerdings ist eine staatliche Anerkennung für eine Tätigkeit im Bereich der Gesundheitsförderung und -prävention als Ernährungsberater in Deutschland auch gar nicht erforderlich.

Unsere Fernstudiengänge sind staatlich geprüft und zugelassen

Die Ausbildung „Vegane/r Ernährungsberater/in“ ist durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) qualitätsgeprüft und zugelassen. Die ZFU prüft, ob ein Fernstudium den Anforderungen des Fernunterrichtschutzgesetzes (FernUSG) entspricht und ob Fernstudien bzw. deren Studienmaterialien fachlich und didaktisch für den Fernunterricht geeignet sind. Die fachliche Überprüfung der Studienmaterialien übernimmt ein Fachgutachter. Außerdem müssen das Anmeldeformular und die Informationsmaterialien den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Dies alles dient hauptsächlich dem Schutz der Studierenden und unterstreicht die Seriosität des Anbieters.

ecodemy ist Mitglied im Bundesverband der Fernstudienanbieter

Wir sind Mitglied im Bundesverband der Fernstudienanbieter e. V. Dieser Fachverband fördert und unterstützt Qualität im mediengestützten Lernen – ob als Anbieter, Dienstleister oder Lernender – und formuliert hiermit Standards für eine Mitgliedschaft. Mitgliedern bekommen Qualitätskriterien an die Hand, um bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige Bildungsangebote sicherzustellen und im Sinne der Kunden weiterzuentwickeln.

Der Fernunterricht ist in Deutschland seit 1976 durch ein Verbraucherschutzgesetz geregelt. Die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht überwacht die Einhaltung des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG). Fernunterrichtsanbieter unterliegen dieser Regelung. Die Mitglieder des Bundesverbands der Fernstudienanbieter e. V. sind zudem den „Praktischen Regeln für gute Fernlehre“ der Deutschen Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium e. V. (DGWF) ebenso verpflichtet wie den Qualitätskriterien der European Association of Distance Learning (EADL).

Der Bundesverband der Fernstudienanbieter e. V. hat darüber hinaus die „Qualitiy Specifications for Distance Learning Providers der PAS 1037:2004 etabliert und war maßgeblich an der Erstellung der DIN-ISO 29990 (2010) beteiligt. Mit der PAS 1037:2004 und der DIN ISO 29990 stehen Managementverfahren und Qualitätsnormen für alle Lerndienstleistenden zur Verfügung.

Mitgliedsurkunde des Bundesverband der Fernstudienanbieter

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